anders wachsen

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Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum

Postwachstum

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Mit dem Dresdner Kirchenmusiker und Familienvater Andreas Kastl spreche ich diesen Monat über (Post-)Wachstum und Leistungsdruck, die Logik des Tauschens und Teilens und wie man sich eine Gemeinwohlökonomie in der Nachfolge Jesu vorstellen kann.

Episode 01 - Über die "anders wachsen"-Initiative und das Konzept Modellgemeinde

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In dieser Folge spreche ich mit zwei der GründerInnen unserer Initiative; Christine Müller, Mitarbeiterin der Ev. Landeskirche Sachsens für den kirchlichen Entwicklungsdienst, und Tobias Funke, Pfarrer in Dresden-Johannstadt.

Wir reden darüber, warum es überhaupt kirchliches Engagement für Nachhaltigkeit braucht, wo es doch schon Fridays for Future gibt, warum es manchmal nervt für die Kirche zu arbeiten, wenn man doch eigentlich die Welt verändern will, und wie eine Generationenrikscha auch ältere Kirchgänger noch zum Klimastreik motivieren kann.

Über diesen Podcast

Kirche und Nachhaltigkeit, Postwachstum, Entschleunigung — wie geht das zusammen? Zwei Gemeinden in Dresden wollen ausprobieren was es heißt, nicht nur von Schöpfungsbewahrung zu reden, sondern diese zu leben. Individuell, als Gemeinde und im besten Fall auch inspirierend und anstoßend für andere Gemeinden und gesellschaftliche Akteure.

Seit 2019 darf ich, Juliane Assmann, als „anders wachsen“-Referentin die Johanneskirchgemeinde und die Gemeinde Frieden und Hoffnung auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleiten. Im Podcast möchte ich die Impulse aus den Gemeinden weitergeben und den verschiedenen „anders wachsen“-Themen einen Raum öffnen, um tiefer zu gehen als das in Arbeitskreissitzungen und Dienstberatungen möglich ist.
Warum das für euch spannend ist? Weil die Fragen nach guter Arbeit, einer Wirtschaft des Genug, gerechten Lebensweisen in einer ungerechten Welt und nach einer entschleunigten Lebensführung für alle ChristInnen und, ich würde behaupten, für uns alle im globalen Norden von Bedeutung sind.

Aus der Überzeugung heraus, dass wir Menschen mehr Wert haben als nur einen ökonomischen, wollen wir als Initiative die Ökonomisierung der Gesellschaft hinterfragen und aus unserer christlichen Perspektive Alternativen zum Wirtschaftswachstum aufzeigen. Wie könnte das Leben in Deutschland mit 20-Stunden-Tagen aussehen? Was würde passieren, wenn Schulden abgeschafft würden? Was bedeutet eigentlich kirchliches Umweltmanagement? Und wie wirkt sich der Leistungsgedanke eigentlich auf unseren Glauben aus?

von und mit Juliane Assmann

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